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Wenn man ein Haus bauen oder eine Bestandswohnung sanieren möchte, steht man vor der Frage, was passiert denn eigentlich, falls sich diverse Mängel einstellen?

 

Für die Feststellung von Mängeln, ersehen Sie bitte auch unsere Beiträge "Bauabnahme" und "Baumangel".

 

In der Praxis kennt man eigentlich keine Gewerke die tatsächlich mängelfrei sind.

 

In diesem Fall regelt die Gewährleistung, Mängelhaftung oder Mängelbürgschaft die Rechtsfolgen und Ansprüche, die dem Bauherrn im Rahmen eines Werkvertrages zustehen. 

 

Für Werkverträge gilt das Werkvertragsrecht, gemäß § 634 BGB, welches die Rechte benennt, die einem Besteller bei Vorliegen eines Mangels zustehen. 

 

Demnach hat der Bauherr zunächst einen Anspruch auf Nacherfüllung, gemäß § 635 BGB.

 

Falls der Mangel durch den Bauherrn selbst behoben wird/wurde, ergibt sich - gemäß § 637 BGB - ein  Anspruch auf Ersatz der Aufwendungen und Vorschuss bei Selbstvornahme der Beseitigung von Mängeln.

 

Ferner können sich Ansprüche  

 

--     auf Rücktritt - Rücktrittsrecht (§ 634 Nr. 3 BGB und die dort genannten Vorschriften) -

 

--     oder Minderung - § 638 BGB - und 

 

--     Schadensersatz (§ 634 Nr. 4 BGB und die dort genannten Vorschriften) ergeben.

 

Hat der Besteller oder Bauherr die Sache oder das Gewerk im Werkvertragsrecht abgenommen  - § 640 BGB - trifft ihn die  Beweislast.

 

Er muss also beweisen können, dass der Sachmangel an sich oder bereits von Anfang an vorhanden war, weshalb der Abnahme von Gewerken eine herausragende Bedeutung zukommt.

 

Die Fristen zur Geltendmachung der Gewährleistungsrechte sind sehr unterschiedlich.

 

Die Verjährung hierzu regelt § 634 a BGB.

 

Je nachdem nachdem, welches Gewerk hergestellt wurde, ergeben sich unterschiedliche Aspekte der Verjährung:

 

--    Herstellung, Wartung oder Veränderung einer Sache, einschliesslich Planungsleistungen = 2 Jahre,

 

--    Arbeiten an einem Bauwerk, einschließlich Planungsleistungen = 2 Jahre,

 

--    Herstellung eines Bauwerks, einschließlich Planungsleistungen = 5 Jahre

 

So verjähren normale Arbeiten an einem Haus, beispeilsweise der Hausanstrich oder Einbau einer Alarmanlage, in 2 Jahren.

 

Der Bau eines neuen Hauses oder die Arbeiten an einem bestehenden Bauwerk, die erhebliche  Erneuerungs- oder Umbauarbeiten implizieren, verjähren dagegen erst nach 5 Jahren.

 

Dies ist dann der Fall, falls diese Arbeiten für die Konstruktion, den Erhalt oder die Benutzbarkeit von wesentlicher Bedeutung sind und die eingebautenTeile mit dem Gebäude fest verbunden sind bzw. werden.

 

 

Die Abgrenzung, wann Arbeiten an einem Grundstück und wann Arbeiten an einem Bauwerk mit jeweils unterschiedlichen Verjährungsfristen vorliegen, kann schwierig sein und muss für jeden Einzelfall beurteilt werden.

 

 

 

 

 

 

Enzyklopädie ajv Immobilien - Beitrag: Gewährleistung

 

 

 

 

 

 

 

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